Seit über 35 Jahren leitet Rolf Schubert sein Concert Büro, das auf authentischen Blues und Jazz spezialisiert ist. Seit 25 Jahren organisiert Rolf Schubert Reisen für Musikliebhaber nach New Orleans und Chicago, Reisen abseits der normalen Touristenpfade. Seit einigen Jahren führt Rolf Schubert nun auch Reisen durch in seine zweite Heimat Andalusien.
Das sind keine üblichen Pauschalreisen. Der Transport erfolgt mit Mietwagen, gefahren von Rolf Schubert und den Teilnehmern. Damit hat man höchste Flexibilität. Es wird auf die Wünsche der einzelnen Teilnehmer eingegangen, es wird auch einmal spontan etwas arrangiert oder improvisiert. Es wird auch Dinge geben, die nicht so 100%ig laufen werden. Bei derartigen Reisen kann nicht alles bis ins letzte Detail vorbestimmt sein. Die Teilnehmer müssen Abenteuerlust, Humor und Gruppengeist mitbringen. (Achtung: dieser Satz steht normalerweise bei Himalaya-Besteigungen).
Es wird gewandert, wobei es hier nicht um irgendwelche sportliche Leistungen geht, sondern um das Kennenlernen einer wunderbaren Landschaft. Vernünftige Wanderschuhe und etwas Kondition benötigt man schon.
Es werden Kulturdenkmäler besichtigt, aber ohne dass dies in einen akademisch wissenschaftlichen Studienbesuch ausartet.
Es wird in einfachen Dorfgaststätten gegessen. Ein Essen, wie man es in den Touristenhochburgen der Costa del Sol vergeblich sucht. Allerdings: ein Feind von Knoblauch und Olivenöl sollte man nicht sein.
Es wird Flamenco gehört - mit etwas Glück der echte "Cante Jondo".
Zeit zum Ausspannen gibt es auch. Ausgangs- und Endpunkt der Reisen ist Salobreña, ein netter mittelgroßer Ort, wo hauptsächlich spanische Familien ihre Ferien verbringen. Gelegen an der Costa Tropical, genau in der Mitte zwischen Malaga und Almeria, ist er von den schlimmsten Erscheinungen des Massen-Tourismus verschont geblieben. Hier gibt es noch einfache Kneipen, wo sich die Landarbeiter nach der Arbeit treffen. Es gibt noch die Restaurants, in denen sich die spanischen Familien zum ausgiebigen Essen treffen und wo es vor 14 Uhr kein Mittag- und vor 22 Uhr kein Abendessen gibt.
Stützpunkt ist das Hostal San Juan, ein einfaches, aber gutes Zwei-Sterne-Haus. Vor wenigen Jahren wunderschön im andalusischen Stil renoviert. Alle Zimmer mit Heizung/Klimaanlage, Fernseher, Dusche/WC. Die Zimmer sind relativ klein und verfügen über keine Sitzecke. Das Frühstück ist landestypisch einfach (kein Aufschnitt, kein Käse, keine Eier). Das Hotel liegt in einer Seitenstraße in der Ortsmitte. Zur auf einem Hügel gelegenen Altstadt sind es wenige Minuten, zum Strand ca. 15 Minuten.
Für zwei Nächte sind wir in Granada im Viersternehotel "Macia Real de la Alhambra", einem absoluten Spitzenhotel, gelegen am Rande der Stadt. Aber gute, preiswerte Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi zum Zentrum.
